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Allmählich beruhigt sich die Szene. Die neuen
Integral-Züge sind alle da. Nach dem Motto Außen
hui innen pfui maulen viele Fahrgäste über die engen
Sitze und die teilweise erhebliche Geräuschentwicklung. Einer ist bereits
abgestellt und dient als Ersatzteil-Spender. Die Jenbacher Werke, die an
dem Auftrag fast zugrunde gegangen wären, besinnen sich nun wieder auf
des Schusters Leisten und stellen wie früher Kraftwerks-Komponenten
her. Die Produktionshalle ist umgebaut worden, jetzt werden keine solchen
Züge mehr hergestellt und es gibt schon viele Ersatzteile nicht mehr.
Alles Chaos läßt sich jedoch nicht
nur den Zügen in die Schuhe schieben. Dass die Fahrer beim Dienstwechsel
ihre Züge nicht finden, die Schaffner nach dem Flügeln im falschen
Zugteil sitzen, einer schon mal auf der falschen Seite aus der Halle gefahren
ist (keine Schienen, dafür aber eine dicke Wand!) sind vielleicht noch
Anfangs-Schwierigkeiten eines neuen Betriebs, die eher zum Schmunzeln
anregen.
Für die Fahrgäste ärgerlicher
ist da schon der unüberschaubare Tarif-Wirrwarr. Auch wurde der
Schülerhalt in Otterfing schon manchmal vergessen, worauf die erbosten
Eltern jetzt pressewirksam einen privaten Schulbus-Shuttle aufbauen wollen.
Eine neue Gründerzeit der Eisenbahnen
ist angebrochen. Anno 1850 hat es bestimmt auch nicht viel besser ausgeschaut.

Der Integral in Fischhausen-Neuhaus |