Hallo Freunde

Das Funtreffen 2003 in Stuttgart war wieder mal ein voller Erfolg. Damit ist nun diese jährlich an wechselnden Orten stattfindende Veranstaltung zu einer festen Einrichtung geworden. Mit einer Teilnehmerzahl irgendwo zwischen 30 und 80 kann fest gerechnet werden, was z.B. die Planung von Sonderfahrten erheblich vereinfacht.
     Die Idee einer solchen Veranstaltung entstand beim 1. Bundesarbeitstreffen der schwulen Bahnfreunde im Waldschlösschen – eben als Gegensatz zum „Arbeitstreffen“ für die „Basis“ der Vereine und Gruppen. Nachdem die Rheinländer ja gerne feiern, erklärten sich die Kölner sofort zur Ausrichtung des 1. Funtreffens 2001 bereit. Der „denglische“ Begriff „Funtreffen“ ist von Anfang an ein Provisorium, ein „Arbeitstitel“, bis jetzt hat aber noch keiner eine bessere und griffigere Bezeichnung gefunden...
     Das Fest in Köln setzte Maßstäbe. Es wurde klar, dass ein „Funtreffen“ mehr ist als eine Trambahnfahrt mit matschigen Semmeln und lauwarmem Bier. So gab es mehrere Sonderfahrten, interessante Ausflüge, Besichtigungen, eine Stadtführung, ein Grillfest und diverse Überraschungen.
     Der einzige Hamburger, der damals dabei war, ließ sich nicht abschrecken und holte das Fest 2002 in die Hansestadt. Die Maßstäbe, die die Kölner setzten, wurden dabei locker eingehalten, wenn nicht sogar übertroffen. Auch hier gab es diverse Sonderfahrten, Ausflüge, Besichtigungen. Statt der Stadtführung war eine Hafenrundfahrt angesagt. Neu waren die Möglichkeit, selbst einen U-Bahn-Zug durch den Berufsverkehr zu manövrieren und eine kleine Abschiedsfeier an einer stadt-typischen Stelle.
     Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des FES wurde das Funtreffen diesmal in Stuttgart ausgetragen. Manchen Unkenrufen zum Trotz wurde das Fest mit fast 80 Teilnehmern ebenfalls ein voller Erfolg für Organisatoren und Teilnehmer. Was alles geboten war könnt Ihr weiter hinten in diesem Heft lesen.
     Wie geht es nun weiter? Eigentlich waren sich alle einig, dass wir das nächste Funtreffen 2004 in München ausrichten sollen. Anfängliche Bedenken sind inzwischen einer Euphorie gewichen: Pack mer‘s!
     Ideen für Ausflüge, Besichtigungen, Sonderfahrten gibt es bereits. Trotzdem kann jeder noch seine Anregungen abliefern. Besonders gefragt sind Beziehungen zu aktiven Eisen- oder Straßenbahnern, die uns vielleicht eine ausgefallene Sonderfahrt oder eine Besichtigung ermöglichen könnten. Außerdem sind bekanntlich die Übernachtungspreise in München besonders hoch. Weiß vielleicht jemand eine Möglichkeit, wo man mit einem gewissen Komfort preisgünstig Dutzende von Leuten unterbringen kann?

     Zunächst geht aber erst mal der normale Betrieb weiter. Auf folgende Veranstaltung möchte ich Euch besonders hinweisen:
     Zum Stadtfest in Langquaid hat eine neue Museumsbahn ihren Betrieb aufgenommen. Die 10,3 km lange Strecke Eggmühl – Langquaid im niederbayerisch-oberpfälzischen Grenzland wird nur wenige Tage im Jahr von einer kleinen Diesellok der Baureihe MV9 von Orenstein & Koppel und einem Schienenbus-Beiwagen der WEG befahren. Betreiber ist die Rhein-Sieg-Eisenbahn.
     Das müssen wir natürlich unbedingt mal gesehen haben. Am 27. Juli ist mal wieder Gelegenheit dazu.

     Einen schönen (heißen?) Sommer wünscht Euch
Euer Peter



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